"Das Herz schlägt in Ravensbrück"–Die Gedenkkultur der Frauen
NEU: Das neue Buch von Barbara Degen ist da:"Das Herz schlägt in Ravensbrück
- Die Gedenkkultur der Frauen"
Das Buch kann unter dem folgenden Link über den Budrich-Verlag, Leverkusen, bestellt werden: www.budrich-verlag.de.
Kosten: 26,90 Euro zzgl. Versandkosten
Ich lebe, weil du dich erinnerst.
Eine Leseerfahrung von Beatrice Michel,
Autorin und Filmemacherin. Rezension lesen

Radiobeitrag auf WDR 5
http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/06.12.2010-10.05/b/das-herz-schlaegt-in-ravensbrueck.htmlIm Rahmen der Arbeit des gemeinnützigen Vereins „Haus der FrauenGeschichte
e.V.“, Bonn, ist ein Buch zur Erinnerungs- und Gedenkkultur der Frauen
in Ravensbrück entstanden.
Schwerpunkt des Buches sind die Erinnerungen und Zeugnisse der Frauen aus
Ravensbrück (z. B. Zeichnungen, Gedichte, Bildungsbemühungen, Bastelarbeiten).
Sie sollen deutlich machen, dass der Alltag der Frauen in den Konzentrationslagern
nich nur von Qualen, Tod, Hunger und Elend bestimmt war, sondern auch eine
andere Seite hatte, die Seite der Freundlichkeit, der Mitmenschlichkeit
und der kreativen Kraft. Diese haben meiner Überzeugung nach das Überleben
im Lager erleichtert und das Sterben humaner gemacht. Hiervon zeugen auch
die vielen Überlebensberichte, Tagebücher und Briefe. Mit ihrer Zeit in
Ravensbrück (und in anderen Konzentrationslagern) haben Frauen einen wichtigen
Beitrag für die spätere Museums- und Gedenkstättenarbeit und die Demokratieentwicklung
in Europa geleistet. Sie haben oft, wie beispielsweise in Ravensbrück, für
das Entstehen der Gedenkstätte gekämpft. Noch heute gibt es in Ravensbrück
eine aktive Lagergemeinschaft, die mit diesem Buch mit unterstützt werden
soll.
Projektleiterin des Ravensbrück-Projektes ist Dr. Barbara Degen.
Als Autorin hat sie sich bereits mit NS-Themen beschäftigt ( Leuchtende
Irrsterne – Das Branitzer Totenbuch, Frankfurt/Main 2005).
Wissenschaftliche Beraterin ist Prof. Dr. Annette Kuhn. Sie ist Vorsitzende
des Vereins „Haus der FrauenGeschichte e.V.“ und war ab 1986 die erste Professorin
für Frauengeschichte in Deutschland. Ihre Familie ist emigriert und 1947
in die BRD zurückgekehrt. Sie selbst hat ihre Autobiographie unter dem Titel
„Ich trage einen goldenen Stern“ (Berlin 2003) veröffentlicht.
Für eine finanzielle Unterstützung des Projektes sind wir dankbar.
Unser Spendenkonto ist:
HdFG, Commerzbank Bonn
KtoNr. 242321800
BLZ 38040007
Stichwort: Justitia/Ravensbrück.
Leiterin des Ravensbrück-Projektes:
Dr. Barbara Degen (konzept@ravenbrueck-projekt.de)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Infos zum Projekt:
Elke Rothe, Historikerin (info@ravensbrueck-projekt.de)
Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Annette Kuhn, Historikerin (wissen@ravensbrueck-projekt.de)